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Eine oft gestellte
Frage an uns. Es hat nichts mit der Abkürzung und Aneinanderreihung unsere Namen
zu tun, auch nichts mit dem Song "Wadde hadde du denn da", wir sind auch kein
ausländisches Spezialitätenrestaurant, in dem man uns mit Hawaiiröckchen
erwartet. Es ist ganz einfach. Der Name kommt aus der Geschichte, die wir kurz
erklären möchten, um Ihren Wissensdurst zu stillen.
"Haduloha"
gehörte im Mittelalter zun Gau Wigmodien und bezeichnete das Gebiet zwischen den
Flüssen Elbe, Oste und Weser und war vom Flächenumfang um ein Vielfaches größer
als der Kreis Land Hadeln, wie er bis in die 70ger Jahre des letzten
Jahrhunderts Bestand hatte. Die Entstehung des Namens liegt im Dunkeln.
Allerdings gibt es verschiedene Erklärungen, die zum Teil einleuchtend, zum Teil
auch abenteuerlich erscheinen.
Nach der alten
Stammessage landete das Volk der Sachsen hier um 540 n. Chr. und eroberten nach
schweren Kämpfen das Land von dem Thüringer König Ehrenfried. Der Kampf war für
beide Seiten verlustreich. Manch tapferer Recke musste hier sei Leben lassen.
Darum nannten die Sachsen diese Gegend hadu (Kampf) loha (Wald). Ihr sächsischer
Anführer soll Hadelut geheißen haben. Einige Geschichtsforscher leiten Haduloha
von diesen Personennamen ab.
Nach einer anderen
Auslegung kommt Haduloha von dem niedersächsischen Wort "tho hahlen", weil die
Bewohner des Landes von dem durch Ebbe und Flut entstandenen Landzuwachs immer
mehr an sich nahmen und für sich nutzten.
Und eine letzte
Erklärung die aus dem Reich der Sagen stammt.: In grauer Vorzeit herrschte in
Dänemark ein König, der seinen Sohn Frisonem als Stadthalter nach Friesland
schickte. Als er da selbst eine geraume Zeit regiert hatte zeugte er eine
Tochter, die er Wiegmet oder Wiemet nannte. Von dieser Wiegmet sollen drei Söhne
entsprossen sein, als: Hadelricus, Thietmarsus und Kadelinus, wovon die drei
Länder: Hadeln, Dithmarschen (auf der anderen Seite der Elbe) und Kehdingen
ihren Namen erhalten haben sollen.
Haduloha; in
Erinnerung an diese alte Bezeichnung für unsere engere Heimat hat der damalige
Besitzer, Familie Reyels, Anfang der 90er Jahre diesen Namen für sein Restaurant
gewählt. Alle weiteren Betreiber konnten sich ebenfalls mit diesem Namen
identifizieren und so existiert das Haduloha noch heute.
Kleine Hausgeschichte
Mitte des 16. Jahrhunderts
wurde die Stadtwurt nach Osten erweitert, an deren äußersten Punkt später das
Ostertor erbaut wurde. Diese Siedlung wurde in die Stadtbefestigung einbezogen,
indem man sie mit einem breiten Graben, und einem Wall umgab. In der Hauptstraße
wurden die jährlichen Märkte abgehalten, aus diesem Grunde erhielt sie den Namen
Marktstraße. Schon früh wurden hier Geschäftshäuser errichtet. So steht auch das
Restaurant "Haduloha" auf altem Siedlungsgrund. Leider lässt sich die
Hausgeschichte nur bis 1838 zurückverfolgen.
Im Jahre 1838 kaufte der
aus Nordleda stammende Färbermeister Peter Wilhelm Stelling das Haus in der
Marktstraße 24 und richtete dort eine Färberei ein. Nach dem Tod des Peter
Wilhelm Stelling verkaufte seine Witwe das Haus im Jahr 1864an den Particular
Johann Nicolaus Ahders. Seine Tochter Ida, die den Kammervirtuosen Eduard Goetze
aus Neuenkirchen geheiratet hatte, zog nach Weimar und verkaufte 1903 das Haus
in der Marktstraße 24 an den in Altenbruch geborenen Konditor Johann Hermann
Gloyer.
Mit Gloyer kehrte das
Leben in dieses Haus ein. In seiner Konditorei stellte er den berühmten
Gloyer'schen Baumkuchen her, der nicht nur auf Helgoland Abnehmer fand, sondern
bis nach China geliefert wurde. Das Cafe Gloyer war ein beliebter Treffpunkt der
zahlreichen Otterndorfer Clubs. Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich das
Cafe immer mehr zu einer Gaststätte.
Mitte der 60er Jahre
übernahm die in Otterdorf bekannte Bahnhofswirtin Ella Käßmann die Gaststätte
und nannte sie "stadtwappen". So hieß die Gastwirtschaft bis sie von Familie
Reyels Mitte der 90er gekauft und in "Haduloha" umbenannt wurde. In der
Folgezeit versuchten einige Wirte ihr Glück und gaben dem Haus durch immer neue
Einflüsse sein spezielles Flair.
Seit Februar 2005
bewirtschaften Dorit und Reiner Hübner das Restaurant und Hotel. Sie versuchen
durch Gastlichkeit mit Wohlfühleffekt Jung und Alt, Einheimische und Gäste bei
einem guten Essen oder einfach bei einem Glas Wein oder Bier und einem netten
Plausch die Sorgen des Alltags vergessen zu lassen.
Wir heißen Sie deshalb
herzlich Willkommen im
"Haduloha"
der Oase des guten
Geschmacks und der netten Leute
Reiner Hübner und das
Haduloha-Team |